Ubakus-Bauteilberechnung (U-Wert, Feuchte- und Hitzeschutz nach DIN EN ISO 6946/DIN 4108-3) für eine Holzständerwand im Dachausbau: von innen nach außen Gipskarton (12,5 mm), OSB/3 (12 mm), Installationsebene mit Dämmung ROCKWOOL Varirock 035 (100 mm) im Gefach, OSB/3 (12 mm), STEICObase-Holzfaserplatte (100 mm), außenseitig PS Coat (1 mm).
Schichtaufbau der Holzständerwand (Ubakus-Bauteilillustration)Feuchteschutz: relative Luftfeuchtigkeit im BauteilquerschnittHitzeschutz: Tagesverlauf der Oberflächentemperatur
U-Wert
0,08 W/(m²K)
Trocknungsreserve
837 g/(m²a)
Tauwasser
keines
Amplitudendämpfung
> 100
sd-Wert Gesamtbauteil
11,71 m
PS Coat: Wärmedurchlasswiderstand R (bei 1 mm)
8,333 m²K/W
PS Coat: sd-Wert (bei 1 mm)
0,22 m
Ergebnis: Der U-Wert von 0,08 W/(m²K) liegt deutlich unter dem KfW-40-Grenzwert (0,15 W/(m²K)); unter den angesetzten Randbedingungen nach DIN 4108-3 entsteht kein Tauwasser, die Trocknungsreserve liegt weit über dem Mindestwert der DIN 68800-2. Der sommerliche Hitzeschutz ist mit einer Amplitudendämpfung > 100 sehr gut.
Generisches Berechnungsbeispiel (Ubakus-Software). Die für PS Coat angesetzten Werte (R = 8,333 m²K/W, sd = 0,22 m bei 1 mm Schichtdicke) stimmen exakt mit der eigenen Herleitung überein (λ = 0,000120 W/mK, μ = 220 – siehe Herstellerinformation „Berechneter Systemwert Wasserdampfdurchlässigkeit") und bestätigen diese unabhängig.
Ubakus-Bauteilberechnung (U-Wert, Feuchte- und Hitzeschutz nach DIN EN ISO 6946/DIN 4108-3) für eine Holzständerwand im Dachausbau, Variante ohne außenliegende Holzfaserplatte: von innen nach außen Gipskarton (12,5 mm), OSB/3 (12 mm), Installationsebene mit Dämmung ROCKWOOL Varirock 035 (100 mm) im Gefach, OSB/3 (12 mm), direkt außenseitig PS Coat (1 mm).
Schichtaufbau der Holzständerwand ohne Holzfaserplatte (Ubakus-Bauteilillustration)Feuchteschutz: relative Luftfeuchtigkeit im BauteilquerschnittHitzeschutz: Tagesverlauf der Oberflächentemperatur
U-Wert
0,09 W/(m²K)
Trocknungsreserve
855 g/(m²a)
Tauwasser
keines
Amplitudendämpfung
56,5
Phasenverschiebung
10,5 h
sd-Wert Gesamtbauteil
11,21 m
PS Coat: Wärmedurchlasswiderstand R (bei 1 mm)
8,333 m²K/W
PS Coat: sd-Wert (bei 1 mm)
0,22 m
Ergebnis: Der U-Wert von 0,09 W/(m²K) liegt weiterhin deutlich unter dem KfW-40-Grenzwert (0,15 W/(m²K)); unter den angesetzten Randbedingungen nach DIN 4108-3 entsteht kein Tauwasser, die Trocknungsreserve liegt weit über dem Mindestwert der DIN 68800-2. Ohne die zusätzliche Holzfaserplatte fällt der sommerliche Hitzeschutz spürbar geringer aus (Amplitudendämpfung 56,5 statt > 100 mit Holzfaserplatte), bleibt aber im grünen Bereich.
Generisches Berechnungsbeispiel (Ubakus-Software). Die für PS Coat angesetzten Werte (R = 8,333 m²K/W, sd = 0,22 m bei 1 mm Schichtdicke) stimmen exakt mit der eigenen Herleitung überein (λ = 0,000120 W/mK, μ = 220 – siehe Herstellerinformation „Berechneter Systemwert Wasserdampfdurchlässigkeit") und bestätigen diese unabhängig. Direktvergleich zur Variante mit Holzfaserplatte: siehe Musterberechnung „Holzständerwand mit PS Coat außen".
Ubakus-Bauteilberechnung (U-Wert, Feuchte- und Hitzeschutz nach DIN EN ISO 6946/DIN 4108-3) für eine massive Ziegelaußenwand: von innen nach außen Kalkgipsputz (15 mm), Hochlochziegel mit Leichtmörtel LM21/36, 750 kg/m³ (300 mm), HASIT 640 Leichtputz (10 mm), außenseitig PS Coat (1 mm).
Schichtaufbau der Ziegel-Massivwand (Ubakus-Bauteilillustration)Feuchteschutz: relative Luftfeuchtigkeit im BauteilquerschnittHitzeschutz: Tagesverlauf der Oberflächentemperatur
U-Wert
0,11 W/(m²K)
Trocknungsreserve
5434 g/(m²a)
Tauwasser
keines
Amplitudendämpfung
> 100
sd-Wert Gesamtbauteil
2,07 m
PS Coat: Wärmedurchlasswiderstand R (bei 1 mm)
8,333 m²K/W
PS Coat: sd-Wert (bei 1 mm)
0,22 m
Ergebnis: Der U-Wert von 0,11 W/(m²K) liegt deutlich unter dem KfW-55-Grenzwert (0,2 W/(m²K)); unter den angesetzten Randbedingungen nach DIN 4108-3 entsteht kein Tauwasser, die Trocknungsreserve ist mit 5434 g/(m²a) sehr hoch. Der sommerliche Hitzeschutz ist durch die hohe Speichermasse der Ziegelwand mit einer Amplitudendämpfung > 100 sehr gut.
Generisches Berechnungsbeispiel (Ubakus-Software). Anders als bei den Holzständerwand-Musterberechnungen handelt es sich hier um eine massive Ziegelkonstruktion – zeigt den Einsatz von PS Coat auch auf mineralischem Putzuntergrund. Die für PS Coat angesetzten Werte (R = 8,333 m²K/W, sd = 0,22 m bei 1 mm Schichtdicke) stimmen erneut exakt mit der eigenen Herleitung überein (λ = 0,000120 W/mK, μ = 220 – siehe Herstellerinformation „Berechneter Systemwert Wasserdampfdurchlässigkeit") und bestätigen diese ein drittes Mal unabhängig.
Ubakus-Bauteilberechnung (U-Wert, Feuchte- und Hitzeschutz nach DIN EN ISO 6946/DIN 4108-3) für eine Fachwerkwand: von innen nach außen EMOTON Tonspachtel (4 mm), Faserlehm für Fachwerkgefache, 1200 kg/m³ (140 mm, Gefach zwischen Fichte-Fachwerkbalken 140×100), außenseitig PS Coat (1 mm).
Schichtaufbau der Fachwerkwand (Ubakus-Bauteilillustration)Feuchteschutz: relative Luftfeuchtigkeit im BauteilquerschnittHitzeschutz: Tagesverlauf der Oberflächentemperatur
U-Wert
0,11 W/(m²K)
Trocknungsreserve
11644 g/(m²a)
Tauwasser
keines
Amplitudendämpfung
> 100
sd-Wert Gesamtbauteil
1,12 m
PS Coat: Wärmedurchlasswiderstand R (bei 1 mm)
8,333 m²K/W
PS Coat: sd-Wert (bei 1 mm)
0,22 m
Ergebnis: Der U-Wert von 0,11 W/(m²K) liegt deutlich unter dem Höchstwert der GEG-Bestandssanierung (0,24 W/(m²K)); unter den angesetzten Randbedingungen nach DIN 4108-3 entsteht kein Tauwasser, die Trocknungsreserve ist mit 11644 g/(m²a) außergewöhnlich hoch (diffusionsoffener Lehm-Gefachbau). Der sommerliche Hitzeschutz ist mit einer Amplitudendämpfung > 100 sehr gut.
Generisches Berechnungsbeispiel (Ubakus-Software). Dritter Konstruktionstyp neben Holzständer- und Massivbau – zeigt den Einsatz von PS Coat auf diffusionsoffenem Lehm-Fachwerkgefache. Die für PS Coat angesetzten Werte (R = 8,333 m²K/W, sd = 0,22 m bei 1 mm Schichtdicke) stimmen ein viertes Mal exakt mit der eigenen Herleitung überein (λ = 0,000120 W/mK, μ = 220 – siehe Herstellerinformation „Berechneter Systemwert Wasserdampfdurchlässigkeit").
Wärmebildmessung an einem thermoreflektierend beschichteten Wohnhaus
Musterhaus Bedburg-Hau, Mittelweg 41
Sachverständigen-Auswertung von Ingo Büser (Bauwerterhaltung, Sachverständiger für Feuchte- und Schimmelschäden): Wärmebildaufnahmen an einem mit der thermoreflektierenden Fassade beschichteten Wohnhaus, jeweils morgens vor Sonnenaufgang ohne Sonneneinstrahlung aufgenommen, am 09.03.2026 (vor der Beschichtung) und am 15.04.2026 (rund zwei Wochen nach der Beschichtung am 31.03.2026), bei annähernd gleicher Außentemperatur (2–3 °C bzw. 4–5 °C) und damit vergleichbaren Messbedingungen.
Applikation der Beschichtung am Musterhaus, März/April 2026Wärmebild Giebelseite UG vor der Beschichtung (09.03.2026)Wärmebild Giebelseite UG nach der Beschichtung (15.04.2026)
Rechnerische Reduzierung des Wärmeverlustes ggü. unbeschichteter Wand (Modellrechnung, Seite 4)
80–90 %
Ergebnis: Zwischen den beiden Messterminen sank die Differenz zwischen Wandoberfläche und Außenluft an allen Messpunkten deutlich (z. B. Giebelseite UG-Sockel M8: 2,8 → 1,8 °C; Giebelspitze OG M12/M9: 2,5 → 0,7 °C; Gartenwand M2/M1: 5,4 → 2,3 °C) – die Oberfläche nähert sich damit der physikalischen Grenztemperatur (= Außenlufttemperatur) an. Da die Beschichtung am 31.03.2026 appliziert wurde, bildet dies einen echten, am selben Objekt gemessenen Vorher-Nachher-Vergleich ab (09.03. vor, 15.04. rund zwei Wochen nach der Beschichtung). Die Nachher-Messung erfasst dabei erst einen frühen Zwischenstand: Laut Bericht dauert die vollständige Austrocknung/Aushärtung der Wand noch rund 3 weitere Monate; die Dämmwirkung dürfte sich im folgenden Winter weiter verbessern. Unterschiede zwischen Giebel- und Gartenseite sind durch Windexposition und Ausrichtung erklärbar, nicht durch eine mangelhafte Dämmwirkung. Am Sockel ergab sich kein Hinweis auf Taupunktunterschreitung bzw. Schimmelrisiko.
Die Beschichtung wurde am 31.03.2026 appliziert – zwischen den beiden Messterminen (09.03. und 15.04.2026). Es handelt sich damit um einen Vorher-Nachher-Vergleich am selben Objekt. Das Applikationsdatum (31.03.2026) stammt aus Projektangaben. Die Passage „Reduzierung des Wärmeverlustes um 80–90 %" (Seite 4 des Dokuments) bleibt eine separate, modellhafte (rechnerische) Vergleichsdarstellung mit gerundeten Modellwerten (7–8 °C / 3,5–5,5 °C / 0,5–2,5 °C).
Von PSCoat auf der eigenen Website veröffentlichter Vorher-Nachher-Vergleich: Thermografieaufnahmen eines Wohngebäudes vor und nach der Beschichtung mit PS-Coat, aufgenommen bei vergleichbaren winterlichen Bedingungen (ca. +2 °C bis +5 °C Außentemperatur). Das Gebäude benötigte laut Angabe vor der Beschichtung hohe Heizleistungen und erreichte trotzdem keine zufriedenstellenden Raumtemperaturen. Im rechten Dachbereich sowie im Bereich einer Gaube blieben Flächen unbehandelt und dienen als direkte Referenzfläche innerhalb desselben Gebäudes (gleiche Witterung, gleiche Innentemperatur, gleiche Bauweise).
Wärmebild vor der BeschichtungWärmebild vor der Beschichtung, mit unbeschichteter Dachfläche als Referenz
Ergebnis: Die beschichteten Fassadenflächen erscheinen im Wärmebild deutlich kühler, während Fenster und andere Wärmebrücken stärker hervortreten und das (unbeschichtete) Dach als dominante Wärmeverlustfläche erscheint. Die unbehandelten Referenzflächen im Dach-/Gaubenbereich bleiben demgegenüber deutlich wärmer. Laut PSCoat wurden bei geringerem Energieeinsatz höhere Innenraumtemperaturen erreicht; die tatsächlichen Verbrauchsdaten der Wärmepumpe entsprechen einem Niveau, das üblicherweise sehr gut gedämmten Gebäuden zugeordnet wird (Energieklasse B statt G).
Herstellereigene Darstellung auf pscoat.de/messungen. Die Seite zeigt zusätzlich ein Balkendiagramm (Monate „02"–„06") mit fallenden Werten (ca. 627 bis unter 100). Als außenliegende, verputzbare Fassadenbeschichtung wird das Produkt hier BUILD (FAS-System) zugeordnet.
Innendämmung eines Betriebsraums bei BILLA (REWE Group)
BILLA, spol. s r.o. (REWE Group Česká republika) · Ausführung: RIVER POWER s.r.o. (Applikation)
Unterzeichnete Bestätigung von REWE Group Česká republika / BILLA, spol. s r.o.: Der Betriebsleiterraum war unzureichend gedämmt, im Winter lagen die Innentemperaturen bei nur 6–12 °C (Außentemperatur um 0 °C oder darunter). Am 20.01.2023 wurde PScoat als 1 mm dicke, thermoreflektierende Sprühbeschichtung auf Wänden und Decke aufgebracht (zusätzlich auf zwei Außenwänden von außen), ohne Änderung der Heizungsanlage.
Innentemperatur vor Beschichtung (Winter)
6–12 °C
Außentemperatur im Beobachtungszeitraum
ca. 0 °C oder darunter
Schichtdicke
1 mm
Innentemperatur nach Beschichtung (Winter)
19–21 °C
Ergebnis: Laut täglicher Temperaturüberwachung stieg die Innentemperatur nach der Beschichtung auf 19–21 °C, bei unveränderter Heizungsanlage und -methode. Bestätigt und unterzeichnet von Petr Vašek (TAB Leiter BILLA) und Josef Štafa (Energiemanager REWE Group Česká republika).
Die angegebene Schichtdicke von 1 mm entspricht der für BUILD/BUILD INTERIOR hinterlegten Schichtdicke (1,0 mm in 2 × 0,5 mm) – als Innenraum-Anwendung hier BUILD INTERIOR zugeordnet. Die Applikation erfolgte durch RIVER POWER s.r.o.
Pfarrei St. Josef, Bielsko-Biała (Polen) · Ausführung: RIVER POWER s.r.o. (Lieferant)
Referenzschreiben des Pfarrers ks. Stanisław Wójcik: PSC-Nano-Wärmedämmbeschichtung wurde im Februar 2019 auf den Innenwänden der Pfarrkirche St. Josef (3.100 m²) und der angrenzenden Marienkapelle (600 m²) appliziert – insgesamt 3.700 m² Fläche.
Beschichtete Fläche Kirche
3.100 m²
Beschichtete Fläche Kapelle
600 m²
Ergebnis: Die Applikation wurde fachgerecht ausgeführt, der erwartete Dämmeffekt wurde erreicht. In Kirche und Kapelle ist eine deutliche Verbesserung von Temperatur und Mikroklima sowohl im Winter als auch im Sommer spürbar. Material und Applikationsteam werden ausdrücklich empfohlen.
Messbeispiel an einer 40 cm dicken Vollziegelwand (Baujahr 1900, Heizsystem Infrarot) bei 0 °C Außentemperatur. Eine bauphysikalische Berechnung (Ubakus, Wandaufbau: 40 cm Vollziegel, ohne PScoat-Schicht im Modell) ergibt für die Innenoberfläche einen rechnerischen Wert von 12,9 °C („mangelhaft"). Gemessen wurde an der tatsächlich mit PScoat beschichteten Wand eine Oberflächentemperatur von ca. 19–20 °C.
Wärmebild der beschichteten Wandoberfläche, 19–20 °C gemessenUbakus-Wandaufbau: 40 cm Vollziegel, ohne PScoat-Schicht im ModellUbakus-Ergebnis: rechnerische Oberflächentemperatur innen 12,9 °C („mangelhaft")
Wandaufbau
40 cm Vollziegel, Baujahr 1900
Außentemperatur
0 °C
Wandoberflächentemperatur, rechnerisch ohne PScoat (Ubakus)
12,9 °C
Wandoberflächentemperatur, gemessen mit PScoat
19–20 °C
Ergebnis: Die gemessene Wandoberflächentemperatur liegt rund 6–7 K über dem rechnerisch für die unbeschichtete Wand zu erwartenden Wert. Laut PSCoat läuft die theoretisch zu erwartende Wandtemperatur innen deutlich von der tatsächlich gemessenen weg.
Herstellereigene Darstellung auf pscoat.de/messungen. Der gezeigte Ubakus-Berechnungsscreenshot bildet nur die Wand ohne PScoat-Schicht ab (Vergleich ist „gemessen mit Beschichtung" gegen „berechnet ohne Beschichtung im Modell".).
Betonskelettbau: U-Wert-Nachweis mit PScoat-Schicht nahe Passivhaus-Niveau
PSCoat – Herstellerbeispiel (Betonskelettbau mit Ziegelausmauerung, pscoat.de/messungen)
Messbeispiel an einem Betonskelettbau mit Ziegelausmauerung, der vor der Beschichtung Schimmelprobleme durch Kondensation aufwies. Bei 3 °C Außentemperatur wurde eine Innenoberflächentemperatur von 19,4 °C gemessen, gegenüber einer „erwarteten" (naiv berechneten) Temperatur von 12 °C. Ergänzend zeigt eine Ubakus-Berechnung, die eine 1,2 mm dicke PScoat-Schicht als Teil des Wandaufbaus (Lehm-Unterputz 100 mm, Beton armiert 250 mm, PScoat 1,2 mm) berücksichtigt, einen U-Wert von 0,096 W/(m²K) – deutlich unter dem GEG-2020-Grenzwert für den Bestand (≤ 0,24 W/(m²K)) – sowie eine rechnerische Innenoberflächentemperatur von 19,7 °C bei 0 kg/m² Tauwasseranfall.
Wärmebild der beschichteten Wandoberfläche, 19,4 °C gemessenUbakus-Wandaufbau: Lehm-Unterputz, Beton armiert (250 mm), PScoat (1,2 mm)Ubakus-Ergebnis: U-Wert 0,096 W/(m²K), Oberflächentemperatur innen 19,7 °C
Außentemperatur
3 °C
Innenoberflächentemperatur, „erwartet" (ohne PScoat im Modell)
12 °C
Innenoberflächentemperatur, gemessen (mit PScoat)
19,4 °C
U-Wert des Wandaufbaus inkl. 1,2 mm PScoat (Ubakus)
0,096 W/(m²K)
Innenoberflächentemperatur, berechnet mit PScoat im Modell (Ubakus)
19,7 °C
Tauwasseranfall (Ubakus)
0 kg/m²
Ergebnis: Wird die PScoat-Schicht korrekt in die bauphysikalische Berechnung einbezogen (Ubakus), liegt der rechnerische Wert für die Innenoberflächentemperatur (19,7 °C) sehr nahe am tatsächlich gemessenen Wert (19,4 °C) – anders als bei einer Berechnung ohne Berücksichtigung der Beschichtung, die mit 12 °C deutlich zu niedrig läge. Der ermittelte U-Wert von 0,096 W/(m²K) unterschreitet den GEG-2020-Anforderungswert für Bestandsbauten (0,24 W/(m²K)) erheblich; laut PSCoat erhält der Betonskelettbau dadurch „Passivhauscharakter".
Herstellereigene Darstellung auf pscoat.de/messungen. Die Zuordnung von U-Wert-Berechnung (Ubakus-Screenshot) und der Passage „Betonskelettbau .../erwartete 12 °C, gemessene 19,4 °C" ist aus dem Seitenlayout erschlossen (übereinstimmende Bauweise „Beton armiert").
Vorher-/Nachher-Vergleich von innen im selben Raum, bei gleicher Vorlauftemperatur (36 °C) und vergleichbaren Außentemperaturen (−5 °C vorher, −3 °C nachher). Raum und Fenster sind laut PSCoat in beiden Aufnahmen identisch.
Wärmebild vorher (−5 °C außen, 36 °C Vorlauf)Wärmebild nachher (−3 °C außen, 36 °C Vorlauf)
Außentemperatur, vorher
−5 °C
Außentemperatur, nachher
−3 °C
Vorlauftemperatur (vorher/nachher, identisch)
36 °C
Wandoberflächentemperatur (Wärmebild), vorher
ca. 10–15 °C
Wandoberflächentemperatur (Wärmebild), nachher
ca. 19–20 °C
Ergebnis: Bei gleicher Vorlauftemperatur und trotz kälterer Außentemperatur vorher (−5 °C ggü. −3 °C nachher) wurden nach der Beschichtung deutlich höhere Raum- und Innenoberflächentemperaturen gemessen: Die im Wärmebild markierten Punkte liegen nachher bei ca. 18,6–20,4 °C, vorher nur bei ca. 10,4–15,2 °C.
Herstellereigene Darstellung auf pscoat.de/messungen.
Gospodarstwo Rolne Bożena Butor-Fleszar, Łany Wielkie (Polen) · Ausführung: RIVER POWER s.r.o. (Lieferant)
Empfehlungsschreiben von Krzysztof Fleszar (Vizepräsident): Nach einer fehlgeschlagenen Dachsanierung mit einem Konkurrenzprodukt (Material löste sich vom Dach, thermoreflektierende Eigenschaften blieben weit hinter den Herstellerangaben zurück) wurde ab Mai 2018 PSC „Power Smart Coat" auf dem Dach appliziert.
Beschichtetes Dach der Kuhfarm in SośnicowiceDachfläche nach der PSC-BeschichtungDachfläche nach der PSC-Beschichtung, Blick zur Traufe
Temperaturreduktion nach PSC-Beschichtung
ca. 10 °C
Ergebnis: Die PSC-Beschichtung löste das Überhitzungsproblem: Die Temperatur sank um rund 10 °C, die Beschichtung haftet vollständig auf dem Dach. Der Kunde empfiehlt RIVER POWER ausdrücklich als zuverlässigen Partner für Wärmedämmarbeiten.
Als reflektierende Dach-Deckschicht hier ECR ROOF zugeordnet. Eine PSCoat-Unternehmenspräsentation (pscoat-vorstellung-referenzen.pdf) zeigt zusätzliche Fotos desselben Objekts („Landwirtschaftlicher Betrieb Butor – Polen", Kuhfarm-Dach Sośnicowice; Łany Wielkie liegt in der Gmina Sośnicowice) und ergänzt den Nutzen um einen weiteren Aspekt: Die Dachtemperatur habe sich nach der Beschichtung der Umgebungstemperatur angenähert, was die Effizienz der Kühe im Sommer verbessert habe.
Continental (Reifenwerk) · Ausführung: zumm s.r.o., Dolní Němčí (Tschechien)
Isolierung eines Formenbehälters (Typ AS410 HS Flex Cont. Steamplate, 410 × 1170 mm) mit PSCoat zur Reduzierung der Oberflächentemperatur an einer Reifen-Vulkanisationsform. Ziel war in erster Linie die Arbeitssicherheit (Verbrennungsschutz), in zweiter Linie Energieeinsparung.
Messung 1: 131,4 °C Oberflächentemperatur ohne IsolierungApplikation: Formenbehälter nach der PSCoat-BeschichtungMessung 3: 43,6 °C Oberflächentemperatur mit PSCoat isoliert
Oberflächentemperatur ohne Isolierung (1)
131,4 °C
Oberflächentemperatur ohne Isolierung (2)
128,6 °C
Oberflächentemperatur mit PSCoat isoliert (1)
43,6 °C
Oberflächentemperatur mit PSCoat isoliert (2)
40,4 °C
Ergebnis: Die Oberflächentemperatur sank im Mittel von ca. 130 °C auf ca. 42 °C. Laut Kunde bedeutet das eine deutlich höhere Sicherheit am Gerät sowie relevante Energieeinsparungen; die gesamte Anlage einer Halle sollte im Anschluss vollständig isoliert werden.
Das Quelldokument nennt nur „PSCoat" ohne genaue Produktvariante. Angesichts der Betriebstemperatur (> 130 °C) und des Einsatzzwecks (Industrieanlage) ist HP+ (Oberflächentemperatur-Eignung bis 220 °C) die naheliegendste Zuordnung – nicht durch das Dokument selbst bestätigt.
VÝVOJ Martin, a.s. (Mitglied MSM Group) – für einen militärischen Endkunden · Ausführung: Alpha Construction AG, Zug (Schweiz) (Vertrieb/Lieferant)
Referenzschreiben Nr. VMT-1/2018 von VÝVOJ Martin, a.s. (ISO 9001/3834/18001-zertifiziert): PSCoat wurde auf der Innenseite geschweißter Stahlcontainer aufgetragen – gezielt an Wärmebrücken, Ecken, Hauptrahmen und Stützen. Die Container werden für einen militärischen Kunden in unterschiedlichen Klimazonen der EMEA-Region eingesetzt.
Attachment 1: Beschichtete Innenseite (Decke/Rahmen) des ContainersAttachment 2: Eckbereich mit behandelter WärmebrückeAttachment 3: Eckpfosten – Wärmebrücken-Detail
Klimatest-Bedingungen
+49 °C / 95 % relative Luftfeuchte
Taupunktbildung an Wärmebrücken nach Beschichtung
keine
Anzahl beschichteter Container
180
Gewährleistungsfälle
keine
Ergebnis: Nach Applikation traten bei Klimatests (+49 °C, 95 % Luftfeuchte) keine Taupunkte mehr in den Wärmebrückenbereichen auf. Die Beschichtung wurde in 180 Containern für einen militärischen Kunden ausgeführt, im Einsatz in unterschiedlichen Klimazonen der EMEA-Region, bislang ohne Gewährleistungsfälle.
Das Quelldokument nennt das Produkt als „PCS-250T-HP" – hier als PSC 250 T HP+ (hpPlus) eingeordnet, analog zur Continental-Referenz mit demselben Produkt für vergleichbare Industrieanwendungen.
Thermischer Schutz eines Fermenter-Tanks (Bioenergieanlage)
VAE Controls – Plynex Slovakia s.r.o.
Referenzschreiben von VAE Controls (Martin Pecina, General Manager, Member of the Board of Directors): PSC wurde 2016 auf dem Betontank eines Fermenters in einer Bioenergieanlage appliziert. Ziel war der thermische Schutz des Tanks und die Sicherstellung einer konstanten Arbeitstemperatur für den Fermentationsprozess bei niedrigen Außentemperaturen im Winter.
Ergebnis: Die Anwendung erfüllte laut Kunde in allen technischen Punkten die Erwartungen; der Fermentationsprozess läuft seither problemlos. Die Beschichtung hat seitdem ihre Eigenschaften und technischen Parameter nicht verändert.
Qualitative Kundenbestätigung. Produktzuordnung (HP+) anhand des Industrie-/Tank-Anwendungskontexts hergeleitet.
PSC wurde auf den Betonkuppel-Tanks einer Biogasanlage appliziert. Screenshots des Prozessleitsystems (13.01.2017) sowie ein meteoblue-Wetterarchiv für den Standort Sereď (Slowakei) dokumentieren eine 24-Stunden-Temperaturmessung des Fermenter-Mediums bei winterlicher Außentemperatur.
Applikation von PSC auf dem Betontank des FermentersApplikation der PSC-Beschichtung an der TankwandFertig beschichteter Tankbereich mit Hubarbeitsbühne
Temperaturabfall Fermenter-Medium über 24 h
0,4 °C
Außentemperatur im Messzeitraum
−15 °C
Medientemperatur (Fermenterinhalt)
33 °C
Ergebnis: Laut den beigefügten Prozessleitsystem-Aufzeichnungen sank die Temperatur des Fermenter-Mediums innerhalb von 24 Stunden bei einer Außentemperatur von −15 °C nur um 0,4 °C – ein Hinweis auf eine wirksame thermische Isolierung des Tanks durch die PSC-Beschichtung.
Möglicherweise dieselbe oder eine weitere Anlage von VAE Controls wie die separat dokumentierte Referenz „Thermischer Schutz eines Fermenter-Tanks" (2016) – der Standort Sereď und die Prozessdaten-Screenshots legen ein eigenständiges Projekt nahe, lässt sich aus den Quelldokumenten aber nicht abschließend klären. Produktzuordnung (HP+) analog zum bestehenden VAE-Controls-Eintrag hergeleitet.
Unterzeichnetes Wärmebildmessprotokoll (mgr inż. Zbigniew Paprocki, Kierownik Biura, Biuro Zarządzania i Koordynacji Produkcji Bezpieczeństwa): An einer Dampfrohrleitung (0,9 MPa, Medientemperatur 220 °C, Strang XI) wurde eine rund 1500 mm lange Messstrecke zwischen zwei unisolierten Flanschenden untersucht – eine Hälfte mit PSC-System, die andere Hälfte mit Boden + PSC-System beschichtet.
Beschichtete Dampfrohrleitung im AnlagenbereichBeschichtete Dampfrohrleitung im Streckenverlauf
Medientemperatur Dampfrohrleitung
220 °C (0,9 MPa, Strang XI)
Oberflächentemperatur im PSC-System-Bereich (Messpunkte)
26 °C / 40 °C
Oberflächentemperatur im Boden+PSC-System-Bereich (Messpunkte)
25,7 °C / 45 °C
Ergebnis: Laut dem unterzeichneten Wärmebildmessprotokoll hielten beide PSC-Systemvarianten die Oberflächentemperatur der 220 °C heißen Dampfrohrleitung entlang der Messstrecke überwiegend im Bereich von rund 26–45 °C.
Handschriftliches Wärmebild-Messprotokoll aus einer PSCoat-Unternehmenspräsentation; eine zusätzlich abgebildete Vergleichstabelle „Verlust Isolation" (alte Glaswolle-Dämmung vs. „erste PSC-Probe") ist im Quelldokument nicht erläutert und wird hier bewusst nicht interpretiert. Produktzuordnung (HP+) anhand des Industrie-Rohrleitungs-Anwendungskontexts hergeleitet.
Koksownia Częstochowa Nowa Sp. z o.o. · Ausführung: ARWEKON Sebastian Grabowski (Izolacje Techniczne)
Referenzschreiben der Koksownia Częstochowa Nowa (Robert Paszak, Vizepräsident/Technischer Direktor) sowie eigene Bestätigung des ausführenden Isolierbetriebs ARWEKON: PSC wurde im März 2017 auf Ventilen der Diathermalöl-Anlage im Kesselhaus der Benzolwerk-Abteilung appliziert, als Ersatz für klassische Dämmboxen.
Ergebnis: Die Beschichtung erfüllte laut Kunde die thermoisolierenden Eigenschaften der Ventile vollständig und ersetzte die traditionell verwendeten Dämmboxen. Seit der Anwendung keine Veränderung der Eigenschaften und technischen Parameter. ARWEKON bestätigt zusätzlich eine ähnliche Anwendung 2016 an der Gasleitung und den Dampfventilen der Kokerei, mit deutlich kürzerer Ausführungszeit gegenüber Mineralwolle-Isolierung.
Qualitative Bestätigung. Produktzuordnung (HP+) anhand des Industrie-Ventil-Anwendungskontexts hergeleitet.
Isolierung von Warm-/Kaltwasserrohren im Heizkraftwerk Třebovice
AmpluServis, a.s. (Veolia-Gruppe) – Teplárna Třebovice, Ostrava · Ausführung: RIVER POWER s.r.o. (Applikation)
Referenzschreiben von AmpluServis, a.s. (Ing. Miroslav Pajchl, Direktor), Teil der Veolia-Gruppe: PSC „Power Smart Paint" wurde als 3 mm dicke Beschichtung auf Warmwasserrohren (Wärmeisolierung) und Kaltwasserrohren (Kondensatschutz) im Heizkraftwerk Třebovice appliziert.
Warmwasserrohr vor Beschichtung
87 °C
Warmwasserrohr nach Beschichtung
47 °C
Kaltwasserrohr vor Beschichtung
mit Kondensatbildung
Kaltwasserrohr nach Beschichtung
ohne Kondensatbildung
Ergebnis: Die Oberflächentemperatur des Warmwasserrohrs sank von 87 °C auf 47 °C; am Kaltwasserrohr trat nach der Beschichtung keine Kondensatbildung mehr auf. Der Kunde ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und plant den Einsatz zur Konservierung weiterer Anlagen.
Ausführlich dokumentierte Anwendung (Rudolf Edlmayer, Leiter Instandhaltung): PSC 250 HP wurde auf der Warmwasser-Rohrleitung appliziert (135 m³/h, 80–85 °C), an Messstellen, Flanschen und weiteren Anschlussstellen, wo klassische Mineralwolle-/Blechisolierung wegen der vielen Anbauteile unpraktikabel war. Auftrag mit dem Pinsel in 3 Schichten, ca. 2–3 mm.
Applikationsstelle am Wärmetauscher der RohrleitungTemperaturmessung mit zertifiziertem Kontaktthermometer
Wassertemperatur in der Rohrleitung
80 °C
Oberflächentemperatur ohne PSC-Isolierung
61,2 °C
Oberflächentemperatur mit PSC-Isolierung
32,2 °C
Ergebnis: Die Oberflächentemperatur sank um fast 30 °C – laut Kunde ein „great result". Erfahrungen: einfache Applikation, schnelle Trocknung auf heißer Oberfläche, hoher Dämmfaktor, wasserbeständig, leicht auszubessern. Energiabörze empfiehlt PSC ausdrücklich für Niedertemperatur-Oberflächenisolierung und wünscht sich eine Freigabe für höhere Temperaturbereiche.
Synthos Dwory 7 sp. z o.o. sp. jawna (Oświęcim, Polen)
Referenzschreiben von Synthos (Sławomir Czuchrij, Direktor Energieabteilung): PSC wurde im Juni 2016 auf einem Post-Sulfit-Laugetank appliziert. Ziel war thermischer und Korrosionsschutz des Tanks unter schwierigen Betriebsbedingungen.
Ergebnis: Die Anwendung erfüllte laut Kunde in allen technischen Punkten die Erwartungen. Die Beschichtung hat seitdem ihre Eigenschaften und technischen Parameter nicht verändert.
Qualitative Kundenbestätigung. Produktzuordnung (HP+) anhand des Industrie-/Tank-Anwendungskontexts hergeleitet.
Messprotokoll: Dämmwirkung an einem Rohrflansch (130 °C)
DEZA a.s., Velké Meziříčí (Tschechien) · Ausführung: Ing. Jean Kocian (River Power) und Ing. Vlastimil Horák (DEZA, Betriebsleiter) – gemeinsame Prüfkommission
Formelles Prüfprotokoll „Protokol zkoušek tepelně izolačních vlastností produktu Power Smart Coat (PSC)": Applikation am Flansch einer Warmwasserleitung (Wassertemperatur +130 °C) am Wärmetauscher der Energieabteilung, im laufenden Betrieb. Messung mit Kontaktthermometer (Volfcraft Thermostick DOT 300) bei 0/1/3 aufgetragenen Schichten (je 0,3–0,5 mm).
Applikationsstelle: Flansch der Warmwasserleitung (130 °C)Messergebnisse aus dem Prüfprotokoll: Temperatur und Wärmestromdichte bei 0/1/3 Schichten
Oberflächentemperatur ohne Beschichtung
107 °C / 689 W/m²
Oberflächentemperatur nach 1 Schicht (stark verdünnt, 0,3 mm)
92 °C / 525 W/m²
Oberflächentemperatur nach 3 Schichten
64 °C / 269 W/m²
Ergebnis: Die Wärmestromdichte (berechnet nach Stefan-Boltzmann, ε = 0,93) sank von 689 W/m² (unbeschichtet) auf 269 W/m² bei drei Schichten – eine Reduktion um rund 61 %. Laut Protokoll zeigt PSC eindeutige Dämmeigenschaften und ist für Anlagen mit dauerhafter Betriebsoberflächentemperatur bis 200 °C, kurzzeitig bis 250 °C geeignet – insbesondere zur Reduzierung von Wärmeverlusten und zum Schutz von Mitarbeitern vor Verbrennungen.
IND · Juli 2019 (Technischer Bericht vom 05.08.2019)
Korrosionssanierung eines Benzintanks durch Ersatz der Mineralwolldämmung
SLOVNAFT MONTÁŽE A OPRAVY, a.s. – Terminál Kapušany (Slowakei)
Technischer Bericht „Technická správa o izolácii benzínovej nádrže H203D technológiou PScoat" von Pavol Hanin (Technisches Büro PM-52, Terminál Kapušany): Die Tanks TKAP H203C und H203D dienen als Benzin-Lagertanks und waren nachträglich mit einer Mineralwolldämmung ausgestattet worden, um sommerliche Temperaturschwankungen des gelagerten Produkts (und daraus resultierende Bilanzierungsprobleme bei den Abfüllstationen) zu begrenzen. Über die Zeit sättigte sich diese Dämmung mit Wasser und verlor ihre ursprüngliche Korrosionsschutzfunktion; die dadurch verursachte Korrosion an Mantel und Dach des Tanks H203D gefährdete dessen Integrität. Die Lösung bestand darin, die Dämmung vollständig zu entfernen und die gesamte Außenfläche des Tanks stattdessen mit PScoat zu behandeln; die Arbeiten erfolgten im Juli 2019.
Korrosionsschäden an Mantel und Dach vor der SanierungTank H203D nach Abschluss der PScoat-Beschichtung (Juli 2019)
Temperaturunterschied Lagerprodukt: PScoat-Tank (H203D) vs. weiterhin gedämmter Tank (H203C)
ca. 2–3 °C
Ergebnis: Die akute Korrosionsgefährdung durch die wassergesättigte Mineralwolldämmung wurde durch den Ersatz mit der PScoat-Außenbeschichtung behoben. Die Temperatur des gelagerten Benzins wird seither in beiden Tanks weiter überwacht; laut Bericht zeigt sich bereits ein Temperaturunterschied von 2–3 °C zwischen den Tanks, für belastbare (objektive) Aussagen zur Dämmwirkung sei jedoch eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum erforderlich.
Es handelt sich hier um eine Tank-Außenfläche mit vergleichsweise niedriger, umgebungsnaher Lagertemperatur. Primärer Zweck der Anwendung war Korrosionsschutz, nicht in erster Linie thermische Dämmung.
IND · Stand August 2018 (laufendes Projekt, Phase 1)
Globaler Rollout bei Chevron Phillips: Ersatz von Alu-Verkleidung durch PSCoat (Pilotprojekt Singapur)
Chevron Phillips Chemicals, vermittelt über Strebl Green Carbon Pte Ltd, Singapur · Ausführung: ALPHA Construction AG, Zug (Schweiz) (Lieferant)
Schreiben von Strebl Green Carbon (Diana Sherin Gomez, VP Sales) an Alpha Construction AG (Jean Kocian): Strebl Green Carbon arbeitet weltweit mit Chevron Phillips an der Einführung der PSC-250T-Wärmedämmbeschichtung, beginnend mit dem Standort Singapur. Chevron Phillips Chemicals USA hat das Produkt umfangreich getestet und für den unternehmensweiten Einsatz freigegeben; in Phase 1 wird in Singapur die vorhandene Aluminiumverkleidung entfernt und schrittweise durch PSC 250T ersetzt, mit dem Ziel einer weltweiten Einführung an allen Chevron-Standorten. Beschriebene Testmethodik: 180 Tage Außenbewitterung in direktem Sonnenlicht, um zu prüfen, ob die Beschichtung Feuchtigkeit aufnimmt oder sich in Erscheinung /Textur verändert – Hintergrund ist die Sorge, dass eine versagende Beschichtung die darunterliegende Stahlrohroberfläche anfällig für Korrosion unter Isolierung (CUI) machen würde, da unter PSC 250T laut Herstellerangabe keine zusätzliche Schutzbeschichtung nötig ist.
Ergebnis: Laut Schreiben wurden die ersten Phasen des Freigabeprozesses bei Chevron Phillips Chemicals USA erfolgreich abgeschlossen; der vollständige 180-Tage-Bewitterungstest und dessen Ergebnisse sind im vorliegenden Dokument nicht enthalten.
Anders als die übrigen Referenzprojekte ist dies eine Status-/Absichtserklärung zu einem zum Zeitpunkt des Schreibens laufenden, mehrstufigen Freigabe- und Rollout-Projekt – kein abgeschlossener Anwendungsfall mit gemessenen Dämm- oder Korrosionsschutzergebnissen.